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Reviews
de:bug - Oktober 2000
Wer seine Tracks für die Hard:Edged Compilation kennt, der
weiss dass sich Simon V nach seinen letzten Platten schon wieder immens weiter
in Richtung Tiefe entwickelt hat, und so floaten die beiden Tracks hier auch
mit einer hymnischen Leichtigkeit los, dass man sich so schnell wie möglich
das Vinyl davon wünscht um die säuselnd glücklichen Melodien so schnell wie
möglich in ganzer Bandbreite hören zu können. "Bomb On The Beach" klingt wie
die ersten Strahlen des Sonnenlichts an einem zeitlosen Morgen und "Walking"
erfindet eine weitere Entwicklung für surrend rollende Basslines mit der man
nicht gerechnet hätte. Zwei melodiöse aber dennoch kickende Tracks. 5 von 5
(bleed)
beam me up - Januar 2001
Simon V schafft es immer wieder mit eher minimalistisch
gehaltenen Produktionen doch für große Stimmung zu sorgen.
Zu Gute kommt ihm dabei sicherlich der Verzicht auf allzu bombastische
Effekte - und außerdem die hartnäckige Weigerung auf
Melodien zu verzichten. Dabei beweist er, daß moderner, visionärer
Sound auch mit einer solchen Grundhaltung durchaus vereinbar ist.
Die Stimmung hier ist dezenter als etwa beim pathetischeren "Rainclouds",
wieder eine sehr deepe Platte, insbesondere beim langsam schwebenden
"Bomb On The Beach". (tgm)
Breakbeat - #16
Bei dieser 12" werden Herz und Seele des
anspruchsvollen Drum+Bass Geniessers wieder einmal so richtig belohnt.
Bei 'Bomb on the beach', das auf der A-Seite zu hören ist,
kommt man sich vor, als wenn man vor einem Wasserfall stehen würde,
der bei schönsten Sonnenstrahlen in Zeitlupe ganz sanft und
bedacht auf die mit hellgrünem Moos bedeckten Grotten aufschlägt.
Das versetzte Drumset wird dabei von einem patternmäßig
wiederkehrenden Bass begleitet, der seinerseits von himmlischen
Wheels unterstützt dahingleitet. Bei 'Walking' ist eine ideale
Assoziation zwischen der Betitelung des Stückes und dem eigentlichen
Sound gegeben. Geführt von den klatschenden, leicht abgefälschten
Drums und der im Hintergrund rüttelnden Bassline wird man auf
eine Reise geschickt, die trotz Monotonität nie langweilig
zu werden scheint. Um zu diesem Ergebnis zu kommen, ist wieder so
ein verdammt guter Stab eingebaut, der die eigentliche Seele dieses
relaxten Marathons der Neuzeit verkörpert und noch viel von
sich Reden machen wird. (tr)
Raveline - Oktober 2000
Der sechste Release ist von Hausproduzent Simon
Jarosch selbst und 'Bomb on the beach' lässt dann auch klar
seine Handschrift erkennen. Die Beats sind leicht off-beatig und
pointiert gesetzt und lassen Eigenständigkeit erkennen. Die
B-Seite 'Walking' ist dann eher für den Floor gedacht und besticht
durch ihre eingängige B-Line. 3 von 6 (longer d.)
Scope 06
'Bomb on the beach' ist wieder ein typischer
Simon V-Track: warm, verträumt, treibend und hochgradig catchy!
Dasselbe gilt für 'Walking', dessen Bassline sich derart schnell
im Ohr festsetzt, dass seine Floorfillerqualitäten wohl ausser
Frage stehen... (sci)
Subculture MA/KA -
November 2000
Das Tübinger Label lässt es gerade richtig krachen.
War letzten Monat Rainclouds im Remix vertreten der absolute Hit,
kommt nun der mehr als nur würdige Nachfolger mit 'Bomb on the Beach'.
So deep und voller Soul, so einprägsam und genial - die Zukunft
ist jetzt. Nicht ohne Grund bereits von den ganz großen DJs seit
Monaten auf Dubplate gespielt und in den Charts verewigt! Die B-Seite
'Walking' ist eher zum Tanzflächen-Rocken produziert. (DS)
Groove
- Okt./Nov. 2000
Die neue Simon V 12" bewegt sich im
Jonny L/Optical-Spannungsfeld, ist aber wesentlich weniger auf Hit
gemünzt als die Produktionen letzterer: Simon vermeidet das
ganz funktionale Breakdesign und verwendet originelle Drumsounds.
Besonders gut 'Walking' mit einem hyperdistanzierten Break und einer
massiven, hypnotisch kreisenden Bassline. (AW)
ouk - Okt./Nov. 2000
Walking. Nun man stelle sich das mal vor: Da
sitzt man friedlich am Strand und dann kommt eine Frau antlang und
... wie, so war das nicht gemeint? Hm, dann anders: Du sitzt am
Strand und da fliegt ein Flugzeug über dir und plötzlich
schreien alle "Ein Bomber!" Du guckst doof und nimmst
schnell noch einen Schluck Sonnencreme zu dir. Ja, das tut gut.
'Bomb on the beach' - ein solcher Titel kann nur einem wahren Romantiker
einfallen. Und da wären wir auch schon bei der Musik. Die klingt
nämlich a) wie New Romantics go D+B (zum Glück instrumental)
und b) wie New Wave goes D+B (auch instrumental), trotzdem ziemlich
gewalttätig das Ganze. (neon tse tse)
Jungle
Voodo (US) - February 2001
"Bomb on the Beach" is an intricate, soulful
and catchy little number. Very melodic synths integrate with shuffling
drums on a 2 step variation. Stabbing samples and a bevy of fx give
this cut a very different sound. Not meant to be a dancefloor "bomb",
but rather one of those introspective, sunrise songs. "Walking"
keeps the same melodic vibe as the A side, with a bit more punch.
Expertly crafted drums scamper out over a deep bass line. Nice and
different ... a sound to come?? (Sharee)
Zoon
- November 2000
Die Geheimwaffe der deutschen Drum & Bass-Szene
schüttelt einen Tune aus dem Ärmel, der international seinesgleichen
sucht. Simon blendet Eighties-Reminiszenzen mit der Ästhetik eines
Aphex Twin. Und der straighte Roller erinnert an frühe Tracks aus
dem englischen Bristol. Die ganze Produktion wurde übrigens mit
einem Sharewaretracker hergestellt - Respekt nach Tübingen. (Kabuki)
Cut.Up.News (NL) - 30.09.2000
Het Berlijnse De:Bug magazine typeerde Bomb
On The Beach reeds als 'de sound van de eerste zonnestralen'. Naast
zonnig klinkt Bomb echter vooral vreemd: de break klinkt aardig
manisch (doordat de tweede kick erg snel volgt op de eerste) en
de bass knort flink voort. Toch zorgt de ambientachtige omlijsting
voor rust. Een vreemde combinatie die eveneens kenmerkend is voor
b-kant Walking. De rollende bas en stevige 2step breakbeat krijgen
gezelschap van breed aangezette jaren tachtig new wave die nergens
te dominant wordt. Met fraai eindresultaat... (Theo Ploeg)
(Übersetzung (thanx Inken...):
Das Berliner De:Bug Magazin typisierte 'Bomb on the beach' gerade
als 'den Sound der ersten Sonnenstrahlen'. Neben sonnig klingt 'Bomb
on the beach' jedoch vor allem ungewohnt: der Break klingt sehr
manisch, da der 2. Kick sehr schnell auf den 1. folgt und der Bass
sehr schnell weiter läuft. Doch sorgt die ambient-artige Einrahmung
für Ruhe. Eine sehr eigenständige Kombination, die ebenfalls
kennzeichend ist für die B-Seite 'Walking'. Der rollende Bass
und der starke TwoStep-Beat bekommen Gesellschaft von breit angesetzten
80er Jahre New Wave Sounds, die an keiner Stelle zu dominant werden.
Mit schönem Endresultat...)
Bomb Da Bass (F) - Nov./Dez. 2000
Nouvelles productions de Simon V sur le label allemand Santorin
base à Tubingen (près de Stuttgart). L'ambassadeur de la drum
and soul revient (après le magnifique 'Rainclouds' sortit avant l'été)
avec deux titres puissament melodiques. Des boucles hypnotiques, une basse qui
roule, quelques voix discretes font de 'Bomb on the beach' un morceau à
la limité de la melancholie, capable de donner beaucoup d'humanité
aux dance floor les plus enerves. 'Walking' est tout aussi limpide, voir organique,
mais soutenu par une ligne de basse posée sur des rails, qui, à
la manière d'une motrice de train vous ammene à une vitesse de
croisière du cote de Bristol... Deux morceaux soulful indispensables
et d'une qualité indeniable. (Flexi)
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