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Reviews
Scope 04
Eigentlich schon nach Redaktionsschluß erreicht
mich hier noch das dritte und bisher definitiv beste Vinyl aus Tübingens
Drum&Bass-Zentrale Santorin. "Disco Sperm" kommt als Beilage mit
Saxophon, während "Screwdriver", auf den es hier wohl ankommt, beharrlich,
gnadenlos und souverän die Schrauben festdreht, die Party voll im Griff
hat und Simon V's Anspruch untermauert, die Clubs weltweit zu rocken, um dabei
mit hoher Präzision, Dichte und erstaunlicher Selbstverständlichkeit so
einige Etablierte locker hinter sich zu lassen. Als Extra-Gimmick gibt es noch
2 Two-Step-Endlosrillen für DJs mit schwacher Blase. (mellokat)
Subculture MA/KA - August 1999
Simon aus Tübingen ist wieder da! Inzwischen
sogar von der englischen Presse entsprechend gewürdigt, wissen
wir schon länger, was wir an ihm haben: Gute Musik gepaart
mit einem immer wieder überraschenden Quentchen Innovationsgeist
und -mut, was es so spannend macht, seine Platten anzuhören.
Und auch hier werden wir nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil:
"Disco Sperm" macht seinem Namen alle Ehre: über
krachigen Steps und einer in Untiefen grollenden Bassline spielen
discoesque Bläserarrangements! Zu "Screwdriver" kann
ich nur sagen: Bombastisch! Santorin, paßt gut auf, daß
Ed Rush & Konsorten Euren Simon nicht zu Virus abwerben... Und
eine Weltpremiere gibt es obendrein noch: die ersten Drum´n´Bass
endlos-Loops. Auf jeder Seite wurde zum Abschluß ein 2-Step
Rhythmus eingebaut. Witzig und sehr praktisch. Mehr, bitte! (DS)
www.drumandbass.de
Dritte Veröffentlichung auf dem Tübinger
Label Santorin. Simon V läßt nach einem wilden Saxophonritt
mit Bongoelementen und knallenden Drums auf A, einen krassen Two-Step
Endlessbumper auf uns los und läßt keine Fragen offen.
Denn auch nach "Screwdriver", ein funktionierendes Tanzwerkzeug
mit Schraubenwindenbässen wird mit den ersten offiziellen Endlosloops
alles beendet, bereinigt und so ebenerdig gemacht, daß man
entweder die Basslines selbst draufbrummen möchte oder als
bessere Alternative, die Stücke nocheinmal hört. (oke)
Jungle
Voodo (US) - September
The super funky "Disco Sperm" (and
with a name like that, would you expect anything else!) comes complete
with horn blasts and big steppin' drums that intermingle with effects
and bass. Bongo breaks add a little more spice. Pretty fresh sounding
(it's not really "jazz step"). "Screwdriver"
wrecks hard with sinister strings, devilish bass and a cut up 2
step. More drums get added mid way to fool you into thinking it's
a straight roller. Two good dancefloor licks! (Sharee)
de:bug - August
1999
Sehr fett dieser Track der einem mit allem
was man unter Jazzstep jemals so hat erdulden muß, sofort versöhnt,
einfach weil soetwas am Ende dabei rauskommt. Steppertrack mit grabender
Bassline und überdrehten Soul und Jazzsamples, die klingen als würde
der Track vor lauter aus den Fugen geraten sein, zerspringen. Killer
und immer wieder genau ins eigene Herz. "Screwdriver" wird dann
richtig unbequem, stellt sich selber eine Bassdrum in den holzigen
2Step Weg, verdreht einem die Füße, nur um dann mit einer straighten
irre übertriebenen Bassline alles wieder gut zu machen. Slomofunk
der grimmigsten Art. Obendrein gibt es auf der Platte endlich die
längst fälligen 2Step Loops, für jeden der weiß wie man aus Minimalismus
einen guten Scherz machen kann. Die beste Santorin, und eine der
Killerplatten des Monats. 5 von 5 (bleed)
Groove - Aug./Sept.
1999
Der schwäbische Drum'n'Bass Maestro Simon V geht
die Sache auf seiner neuen Single äußerst ausgelassen an. Opulente
"Sound of Philadelphia"-Bläser nehmen dem electroiden 2-Step-Beat
und den gurgelnden Bässen die Kanten und verbreiten genau die sommerlichen
Vibes, die derzeit angebracht sind. Wem das zu sehr nach Warmduscher reicht,
dem bleibt "Screwdriver" auf der Rückseite. Als Bonus dabei:
ein Endlos-Breakbeat-Loop. (Holger "Groover" Klein)
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