|
Reviews
de:bug - Dezember 2002
Die Compilation der Santorin Posse lässt sich gar nicht
erst auf klassische Drum and Bass Muster ein, sondern beginnt von Anfang mit
einem so breitangelegten Sound, viel von dem ist den Simon V Tracks zu verdanken,
von denen es hier eine ganze Menge gibt, der sagt: Drum and Bass ist vor allem
ein Groove, was man damit macht bleibt immer offen. Mal ist es eine Orgie an
Sciencefictiontunnelfahrten durchs All, mal sweete zarte Popmusik wie bei Artefact,
mal ein Sweatpool aus lockeren Funkelementen oder auch ein dark rockendes Elektrobassmonster,
ein Latinwahnsinn oder eben einfach rockende deepe Drum and Bass Beasts. Fein
zusammengestellt aus den eigenen Tracks, so dass selbst ältere Stücke
ihren Reiz noch voll ausspielen können. 5 von 5 (bleed)
Subculture Rhein-Neckar
- November 2002
Unter dem Untertitel "The Santorin Drum'n'Bass
Anthology" belohnen sich (oder vielmehr uns) die Santoriner aus
Tübingen für viele erstklassige Releases seit über 4 Jahren mit
einer CD Compilation im aufwendigen Digipack. Die elf Tracks von
Simon V, Telmo A, Young AX, Cycom, The Green Man und Polar sind
dabei eine angenehme Mischung dessen, was den Santorin-Sound so
typisch hat werden lassen: eine Prise Funk, gepaart mit Deepness,
Soul und Sex, wobei aber dennoch nie die Tanzfläche aus den Augen
verloren und auf scheinbare Trends keine Rücksicht genommen wird.
Die Sahnehaube deutschen Drum'n'Bass fürs Wohnzimmer! Und obwohl
die Tracks nicht gemixt sind, lässt sich das Album sehr schön und
nahtlos zuhause durchhören dank des genialen Tricks mit dem Wind,
aber hört selbst... Und für Vinyl-Liebhaber: eine 2x12" gibt's auch.
Genial! 5 von 5 (DS)
Partysan BaWü - November 2002
Die Tübinger Santorin Crew meldet sich
mit einem weiteren erstklassigen Release zurück. Erstmalig
auf CD und Doppel-12" präsentierten sich Künstler
aus bekanntem Umfeld von ihrer allerbesten Seite. Bei der Auswahl
der Tracks hat man sich viel Zeit gelassen, keine Lückenfüller,
keine halben Sachen. Hier ist zudem für jeden was dabei: Simon
V, von Anfang an im Camp der Santorinis, legt mit "Pressure
Alarm" die Messlatte hoch an, vielleicht sein bestes Output
bislang. Auch Cycom, einer der viel versprechenden Newcomer des
Landes, schiebt mit "Nightflight" einen tighten Cruiser
mit obercooler Bassline rüber. Schon längst kein Newcomer
mehr, der Kölner TGM (The Green Man), der mit "Technik"
eine wundersame Fusion von Elektro-DnB schafft. Wer könnte
das besser als er? "Racing Heart" von young ax dokumentiert
kurzerhand noch den aktuellen Stand des Amen Breaks und rundet die
Sache wie auch schon auf Santorin #10 extrem fresh ab. Unbedingt
reinhören und vorab größten Respekt für diese
überaus gelungene EP, die in CD-Form übrigens auch noch
den einen oder anderen Santorin-Klassiker trägt. 5 von 5 (tw)
Intro -
November 2002
„Ambassadors“ kommt als funky Alternative
zum eintönigen Dauertanzbefehl. Nach vier Jahren und zehn 12-Inches
legen Santorin den ersten Langspieler auf den Tisch. Schon wieder:
Was lange währt und so. Von den Plattentellern straight in die persönliche
Kompaktanlage. Und hier geht der atmosphärische, melodische Drum’n’Bass
des Tübinger Labels groß auf. Simon V, dessen Name auf einem Batzen
des Santorin-Backkatalogs steht, steckt in der Hälfte der Stücke
der Sammlung. Ob entspannt mit analogen Flächen gurgelnd oder energisch
zerrend, er gehört zu den eigenständigen Produzenten Deutschlands,
die auf dem Grund musikalischer Tiefe emsig buddeln. Mit seinem
Remix für die holländischen TripHopper Artefact entwirft Simon V
zudem eine gefühlsechte Drum’n’Bass-Hymne, die - schön dick mit
Streichern beschmiert - Tränen kullern lässt. Jeweils zwei Tracks
spendieren die beiden Nachwuchsproduzenten Cycom und Young Ax. Beiden
wurde für ihre bisherigen Vinyls zu Recht die Schulter geklopft.
Einen weiteren Gipfel pflanzt der umtriebige The Green Man. Das
kühle „Technik“ pumpt dank gierig schnurrender Basslinie Geschwindigkeit
durch das Hirn. Für unverbindliches Vorlauschen klickt www.santorin.de.
(Ma:k Arensmann)
ouk - Oktober/November
2002
Wie beginnt man denn eigentlich die Besprechung
einer Platte, die nette Menschen besonders gut gemacht haben? Vielleicht
könnte man kurz aus dem Duden zitieren, was denn eigentlich der
Titel (zum Beispiel bei Santorins erstem Silberling „Ambassadors“)
bedeutet. Anschließend könnte man die lustige Wortspielerei durchleuchten
und näher auf die elf, teils neuen, teils bereits auf Vinyl veröffentlichten
Tracks von Simon V & Telmo A., Cycom, young ax, The Green Man &
Artefact eingehen. Man könnte die Mischung aus tiefer, kühler Melancholie
und clubkompatibler Tanzbarkeit erwähnen, für die der Name des Lables
steht wie kaum ein zweiter. Man könnte die Vinylversion mit ausschließlich
den unveröffentlichten Stücken der Compilation erwähnen und dabei
betonen, man würde diese gerne sein Eigen nennen. Spätestens an
dieser Stelle müßte der Rezensent sich Buh-Rufe und den Vorwurf
der Koketterie vorwerfen lassen. Er müsste ca. 234 Emails von vorhaltsvollem
Inhalt lesen und womöglich beantworten. Und zwar zurecht. Da schweift
man doch lieber mal vom Thema ab und hofft, dass es keiner merkt...
Letztlich kam im Fernsehen eine Dokumentation über Atlantis und
die größtwahrscheinliche Lage des versunkenen Kontinents. Die berichtenden
Forscher vermuteten, Atlantis sei die bei einem Vulkanausbruch versunkene
Insel Terra, von der lediglich ein kleiner, felsiger Kraterrand
übrig geblieben war. Hinweise darauf waren Jahrhunderte alte Warm-
und Kaltwasserleitungen sowie die ersten Toiletten mit Spülung.
Kein Witz. Der „Kraterrand“ ist heute ein idyllisches kleines Urlaubsziel
das zu Griechenland gehört und heißt Santorin. (feindsoul)
Unterdruck
- November 2002
Was die Botschafter von Santorin hier auf
Plastik gebannt haben, sucht zur Zeit vergeblich seinesgleichen.
Der Querschnitt aus melodisch ruhigen Tracks wie Simon V’s Remix
von „When Francis speaks“, dem groovigen „Velvet Funk“ von young
ax oder Brettern wie “Pressure Alarm” oder „Oscillate“ von Cycom
zeigt deutlich die Klasse des Tübinger Labels. Da geh’ ich voll
d’accord. (tkay)
Raveline - November 2002
Heavy Rotation...
Nach dem großartigen Album Sampler folgt nun die komplette
Compilation mit Tracks aller labeleigenen Acts sowie TGM - The Green
Man und Remixer Polar als Gästen. Leider kann der Standard
der Vorab-12" nicht ganz gehalten werden, auch wenn die vier
neuen Stücke "Racing Heart" (young ax), "Pressure
Alarm" (Simon V), "Nightflight" (Cycom) und "Technik"
(TGM) keinesfalls schlecht sind. Nur als herausragend kann man sie
auch nicht gerade bezeichnen, außer vielleicht "Technik",
dass für TGM-Verhältnisse ungewohnt minimalistisch und
metallisch rüberkommt. Der Rest ist solides Drum&Bass-Handwerkszeug
mit Einflüssen aus Funk, Dub, House und Techno und wird ergänzt
durch einige Simon V-Classics wie "Bomb On The Beach",
"Treasure Island" (mit Telmo A.) oder der Polar Remix
von "Rainclouds", die zum ersten Mal auf CD veröffentlicht
werden. Nicht zu vergessen natürlich Simon Vs grandioser Remix
von "When Francis Speaks" der holländischen Combo
Artefact, für mich einer der besten chilligen Vocal-Tracks
seit Jahren und das nicht nur auf Deutschland bezogen. Love this
one. Auch wenn nicht alle neuen Beiträge voll überzeugen
können, so bietet "Ambassadors" dennoch einen gelungenen
Überblick über den vielseitigen Sound des Labels aus Tübingen
und kann deshalb mit gutem Gewissen empfohlen werden. 5 von 6 (longer
d.)
Spex -
Dezember 2002
Was fällt mir ein zu Tübingen? Santorin.
Das ist eines der wenigen deutschen Drum'n'Bass-Labels, die auch
in harten (Konjunktur-) Zeiten regelmäßig durch frische Veröffentlichungen
von sich hören lassen. Und Tübingen, so weiß man, ist der Ort, an
dem sich eine kräftige Szene gebildet hat, die unabhängig vom geheiligten
England funktioniert. Man kann das hören, auch an den Releases unter
der Auswahl von Lightwood und Telmo A. Der Sound klingt eigen, "unenglisch"
und wird meist nicht vom soulig aufbauschenden "gute Laune"-Vibe
befördert, sondern eher von melancholisch daherschwingenden Melodien
und von Beats, die nicht aggressiv sind, aber doch mehr steppen,
als entspannt die Hüfte kreisen lassen. Ambassadors ist nun das
erste Compilation-Album, auf dem sich auf CD und Vinyl in breitem
Umfang dem Santorin-Sound fröhnen lässt. Einige der Releases waren
schon als Maxi auf Santorin zu haben, zu den Künstlern gehören Simon
V, der Kölner The Green Man, der vor kurzem sein erstes Debüt-Album
"You Decide" veröffentlicht hat, der Hamburger Cycom und young ax,
der als relativ frisches Talent aus Berlin mit seinen Tracks zwei
schöne Highlights für die Sammlung lieferte. Alles in allem eine
recht gelungene Mischung, die einmal mehr zeigt, dass Drum'n'Bass
aus Deutschland mittlerweile nicht nur vollstens etabliert ist,
sondern auch einen klar definierbaren Style gefunden hat, der sich
den ständigen Vergleich mit England nicht mehr gefallen lassen muss.
(Dagmar Quadder)
Loop
- Dezember 2002
Zum ersten Mal ist der Sound der legendären
Santorin Sessions in geballter Form auf CD erhältlich und somit
für das heimische Soundsystem verfügbar. Das Label Santorin zählt
zu den Schlüsselfiguren der deutschen Drum and Bass Szene und versorgt
seit 1998 die Fans vom dicken Bass mit feiner Kost. Dabei sind die
Macher keine Sound-Puristen, sondern kombinieren gerne diverse Stile
miteinander, bleiben dabei aber immer dem Breakbeat-Oldschool treu.
Damit hat sich das Label aus Tübingen eine Fangemeinde aufgebaut,
die es nun mit einer Werkschau zu versorgen gilt. Mit dabei: Simon
V, Young AX, Cycom, TGM und viele mehr.
Piranha - November 2002
Und wieder einmal führt ein deutsches Drum
and Bass Kollektiv der Welt vor Augen, wie überholt die Platitüde
des allmächtigen Überproduzenten aus UK ist! Denn auf "Ambassadors:
The Drum 'n' Bass Anthology manifestieren die Tübinger ihre Ausnahmestellung
in der Scene und kreieren ihren ureigenen Sound zwischen andächtiger
Oldskool-Affinität und Future-Breakbeat-Science. Während uns Simon
V. und Thelmo A. auf "Treasure Island" auf eine Insel voller warmer,
äußerst chilltauglicher Sounds inmitten eines Ozeans aus gebrochenen
Beats entführen, serviert uns Cycom mit "Oscillate" einen wahren
Stepper. Ob Young Ax, Artefact oder The Green Man - D'n'B hat in
der beschaulichen badenwürttembergischen Universtätsstadt eine neue
Heimat gefunden, Great Britain hin oder her. 4 von 6 (JMC)
Level 47 - November/Dezember 2002
... Das Album beweist, welches Potential
in Deutschland ruht. Simon V, young ax, TGM, Cycom und Artefact
haben mich mit ihren Produktionen begeistern können. Konsequent
verfolgen sie ihren Sound, ohne die musikalische Vielfalt zu verlieren.
Die Highlights sind ganz klar "When Francis Speaks" im
Gewand von Simon V und der Polar Remix von Simons "Rainclouds".
Sie dokumentieren die Qualität aus dem Hause Santorin. (GTN)
Smag - Dezember 2002
Santorin ist der Name eines kleinen aber
feinen Drum and Bass Labels aus dem malerischen Tübingen. Da man
in Zeiten des Internets nicht mehr direkt im Auge des Hurrikans
sitzen muß, ist es dann auch nicht mehr verwunderlich, daß diese
Labelschau größtenteils auf höchstem internationalem Niveau daherkommt.
Hauptact hier ist Simon V, dessen fiese Sägezähne sich in überschlagende
Beats krallen. Doch es gibt auch Harmonie, Exotic und sogar Pop-Appeal
im Hause Santorin, das sich scheinbar nach vielen Seiten öffnet.
Fazit: Deep, schnell und unterhaltsam. 4 von 5
Groove
- November/Dezember 2002
Metro empfiehlt...
Auf der neuen Santorin-Compilation finden
sich so einige gute Tracks. Für die DJs gibt es eine Doppelmaxi-Auskopplung
mit vier Dancefloor-Tracks. Hervorgehoben seien hier young ax "Racing
Heart" und Cycoms "Nightflight", die straight ihren
Weg in meine Plattenkiste gefunden haben. Ersterer ist ein klassischer
Ravetune mit Stakkato-Amen, Nebelhorn und Monsterbass, lässt
es an allen Ecken und Enden klingeln und kann - wenn richtig eingesetzt
- sicherlich Tote zum Leben erwecken. "Nightflight" ist
von seiner Stimmung her ein Peaktime-Clubtune und zeigt Cycom hier
auch mal von der straighten Seite. Die Nummer groovt sich über
fast ihre gesamte Länge wunderbar ein, um dann irgendwann urplötzlich
mit Harmoniewechseln im Bass zu überraschen. Funktioniert immer,
garantiert! (Metro)
Rinsemag (CAN) -
January/February 2003
The vastly underrated German label Santorin
present ‘Ambassadors’, their first compilation featuring an excellent
selection of diverse drum and bass from Simon V, Cycom, Young Ax,
The Green Man and others. With a heavy focus on label head Simon
V (about half of the 11 tracks), the ‘Ambassadors’ album is partly
a retrospective of past releases on the label as well as a platform
for new material. Previously only available on Santorin vinyl, the
stunning Polar remix of ‘Rainclouds’ by Simon V and Cycom’s melodic
yet dirty ‘Oscillate’ feature alongside new tracks like young ax’s
driving amen workout ‘Racing Heart’ and Cycom’s deep and rolling
‘Nightflight’. One highlight of the album is Simon V’s remix of
‘When Francis Speaks’, which artfully melds crisp beats with a haunting
female vocal and strings to create an emotionally charged piece
of music. Ranging in style from deep, minimal and melodic to fierce
amens and funky rollers, the ‘Ambassadors’ album is definitely worth
a listen for fans of something different then the norm. 4 out of
5 (Vise)
Knowledge (UK)
- February/March 2003
A mixed bag. Despite the fact there's only a
handful of artists involved in this collection of Germans's label
key releases, every style imaginable from dark, rolling stuff to
friendly vocal productions gets a look in. Probabaly the best moments
are those inhabiting the middle ground - Young Ax's "Racing Heart"
has plenty warmth and kicking power at the same time, as does Simon
V's funky break-led workout "Pressure Alarm" and Cycom's great "Oscillate".
With production values remaining high throughout there's definitly
something for everyone here, but at the same time there's probabaly
something to annoy almost anyone too. Still a promising start from
some players who you'd be well advised to keep an eye on in the
future.
Touch (UK) - November 2002
Oliver Lichtwald's Santorin remains something
of a sleeper on these shores, though the German label seeks to remedy
this through an 11-track album that draws some exclusives from the
roster. The Simon V remix of "When Francis Speaks" is typical of
the imprint, wrapping a lovely song up in melancholic strings but
there is plenty for other ears - whether harder beats or the liquid
funk of Young Ax. Polar closes the compilation, bolting his trademark
electro influences to the delicate synths swells of "Rainclouds."
(KM)
Plastix (B) - January 2003
From Germany, another set of producers step
up. Germany is producing more and more quality artists (just think
of Kabuki, Miguel Ayala, dee’Pulse&Xplorer, D.Kay and the Rawhill
Crew), while on this cd only the Green Man, who has proved himself
worthy through releases on his own Basswerk Records, often in collab
with people like Klute, is a familiar name. While Simon V is obviously
the main force behind this compilation (he contributes with five
tracks and by mastering the cd), it’s Young Ax that is bound to
get most of the attention. He offers two very different tracks,
which are alike only in quality. The very aptly titled ‘Velvet Funk’
builds up very smoothly with an array of hornstabs, strings and
keys out of the jazzfunk handbook, while breaks gently rumble and
prepare you for the smooth bassline that gets thrown in underneath.
Think ‘Planet Funk’ without the attitude. His other track, called
‘Racing Heart’ is more inna Phantom Audio kind of vibe, with octaved
stabs and deep dubbass as its most earcatching features. The vibe,
created by the bassline, can be compared to Digital’s ‘Junior’s
Tune’ remix. Watch this space! 4 out of 5
Drumzone - November
2002
... wahrlich eine Anthologie der Santorin-"Botschafter".
Das Tübinger Label erobert wieder einmal die deutschen Clubs mit
angesagten Tunes von Simon V, Cycom, TGM und young ax. Der Sampler
ist wie geschaffen für die Tanzfläche und sorgt garantiert für Stimmung
bis in die letzte Ecke. Die vier Artists bieten eine angemessene
Abwechslung und verleihen dem Release einen facettenreichen Inhalt,
der viele Geschmäcker treffen sollte. Simon V liefert mit "Pressure
Alarm" einen fröhlichen Track und hält mit organischen Tablas geschickt
den Kontrast zu den stressigen Sirenen-Hooklines aufrecht. "Nightflight"
von Cycom überzeugt mit flüssiger Bassline, treibenden Beats und
markanten Strings. Viel düsterer wird es auf der zweiten 12inch
mit "Technik" von TGM - einem Bassmonster, das mit technoidem Sounddesign
und ver"break"ten Beats die Menge (und die P.A.) zerreisst. Auf
der anderen Seite behauptet sich Young Ax erfolgreich mit "Racing
Heart", einem recht percussiven und aufgeweckten Track mit zerhacktem
Amen einer rekursiven (wenn auch gewöhnungsbedürftigen) Klanglinie
und tiefem Subbass. Das Gesamtbild der Compilation ist funktionell,
clubkompatibel und hat genug Energie um als Meilenstein des Labels
zu gelten, zumal die CD-Version noch ein paar Santorin Classics
beinhaltet. 5 von 6 (iaka)
Partysan.net
- November 2002
Eine Perle unter den Drum'n'Bass Compilations.
Sicher einer der hochwertigsten Releases im Bereich Broken Beats
diesen Herbst: Die Tübinger Crew "Santorin" hat eine Momentaufnahme
ihres musikalischen Universums erstellt, und die ist alles andere
als provinziell. Der Beweis, dass Drum'n'Bass nicht "Hintergrundmusik"
bedeutet, jeder Track auch auf Vinyl, das sagt eigentlich alles.
Wunderschöne Frauenstimmen, live eingespielte analoge Instrumente
- "Ambassadors" ist sehr liebevoll produziert und setzt dann mit
einer ganzen Reihe wirklich fetter Basslines das Glanzlicht drauf,
dass ihr verdientermassen den Weg in die Clubs ebnen wird.
Breakbeat.is
(International) (IS) - November 2002
For the last four years Santorin Records has
kept itself in a comfortable distance from the d&b inner circuit.
Based in the small city of Tubingen (near Stuttgart, Germany) label
bosses Lightwood and Telmo A. have slowly, but steadily, been building
up their label - turning it into one of the most interesting around.
After ten high quality singles, and two releases on the S-Limited
sub label, Santorin emerges into the spotlight with their first
LP full of deep, funky, rough and soulful drum & bass. Though Ambassadors
include some tracks from the label’s back catalogue, including Polar’s
magnificent rework of Simon V’s “Rainclouds”, it’s main substance
is fresh material where Young AX’s amen blast of “Racing Hearth”
and Simon V’s diverse “Pressure Alarm” mark the highlights. Ambassadors
is released as an 11 track CD and four track double vinyl...and
is not to be missed! 4 von 5 (Eldar)
Speedfonk
(F) - Octobre 2002
/ NXTEP (F) - Novembre 2002
Disponible également en CD (avec 7 titres supplémentaires,
pratiquement tous déjà sortis en maxi), l'objet de cette compilation
était notamment d'apporter dans les chaumières la vibe des légendaires
sessions du label Santorin base à Tubingen (pas loin de Stuttgart)
où Dj Lightwood, le boss du label organise depuis 1998 les soirées
Pressure et joue notamment les dubplates de la prolifique scène
régionale. Les tracks sélectionnés pour ce 2x12' vynil sont eux
tous inédits et offrent un panel représentatif de l’excellence de
cette scène. Sur 'Nightflight' le très sollicité CYCOM combine avec
brio basses motrices frénétiques, ambiance lumineuse et groove hypnotique.
SIMON V, prophète soul du label, s’aventure aux frontières du techstep
avec 'Pressure Alarm', track aux sons acids jamais violents, triturés
et filtrés qu'un passage à tabac rythmique assure déjà d'être un
hymne. THE GREEN MAN avec le roller 'Tecknik' continue d'explorer
les réminiscences d'ambiances techno hérités de Detroit. Il ne faut
surtout pas passer à coté de YOUNG AX (déjà responsable du lénifiant
'Alone' sortit en début d'année) qui avec 'Racing Heart' confirme
déjà son énorme potentiel : ce titre est une véritable bombe capable
de rivaliser avec n'importe quel blockbuster actuel : amens énormes,
killer bassline, ce track diablement chaud est de la pure adrénaline!
Santorin prouve avec cette magnifique compilation que la scène D&B
teutonne est décidement en pleine forme. (Flexi)
Kinda Muzik
(NL) - January 2003
Het Duitse Santorin label timmert al jaren hard
aan de weg. Labelbaas Simon Jarosch - artiestennaam: Simon V - wist
met zijn sfeervolle drum&bass hoge ogen te gooien in de clubscene
van Londen. Met name zijn 'Rainclouds' behoort bij menig deejay
tot de standaard uitrusting. Ambassadors is de eerste verzamelaar
op Simon's label waarvan niet alle nummers eerder op Santorin zijn
uitgekomen. Uiteraard is Simon V zelf goed vertegenwoordigd. De
fraaie atmosferische remix van zijn 'Rainclouds' door Polar is één
van de hoogtepunten van deze plaat. Evenals het werk van de mij
onbekende Young AX en Cycom die elk tweemaal zijn vertegenwoordigd.
Young AX's drum&bass is opwindend, hectisch en verrassend. Op 'Velvet
Funk' houdt hij het nog beschaafd: jazzy, dansbaar en een vleugje
salsa. Op 'Racing Heart' kiest hij echter voor diepe brombassen,
snel wisselende percussie en korte, vlijmscherpe samples. In de
gaten houden die Young AX. Tegen zoveel schoonheid kan Cycom niet
op. Zijn stijl is soberder, rauwer en bij vlagen vervreemdend. Met
name in 'Nightflight' weet hij een film noire-achtige sfeer neer
te zetten. Simon V en een andere oudgediende, Keulenaar The Green
Man maken Ambassadors verder af zonder voor verrassingen te zorgen.
Al moet gezegd dat de Simon V remix van het wat saaie 'When Francis
Speaks' (origineel van Artefact) niet overeind blijft. Een kniesoor
die erop let. Ambassadors bewijst namelijk vooral dat we nog veel
moois van de Duitse drum&bass in algemeen en Santorin in het bijzonder
kunnen verwachten. Als Oost-Berlijner Young AX en Hamburger Cycom
zich verder blijven ontwikkelen natuurlijk. Gelukkig staan er voor
beide heren 12inch releases op Satorin op het programma. In de gaten
houden dus dat Zuid-Duitse label. (Theo Ploeg)
Freee (HU) - Dec 2002 / Jan 2003
A német tübingeni dnb kiadó 1998 óta van jelen a színtéren
és céljuk a lábak mellett az agyakra is hatni. Az utóbbi évben megjelent korongjaik
mind rongyosra koptak, ezért jól kiadták a retrospektív lemezt egy rakat új
darabbal megspékelve (szerintem a legjobb kiadványaik, a limitált S sorozat
gyöngyszemei sajnos nem kerültek fel). A kormányosok Simon V, Young AX, Cycom
és a vendég The Green Man üde színfoltot vihetnek bulizós esténkbe, ha jó idoben
idézzük meg oket. Egyéni hangnemet képvisel a kiadó, talán páran ezt nem érzik
kiforrottnak, de oda kell figyelni rájuk! (c0p)
Skiing - Januar 2003
Drum'n'Bass aus deutschen Landen und das vom Allerfeinsten.
Wer immer noch glaubt, dass gut gebrochene Beats um 165 bpm ausnahmslos von
der Insel rüberschwappen, der sei hier mal wieder eines Besseren belehrt,
denn das Tübinger Vorzeige-Label Santorin beweist mit der ersten eigenen
Werkschau erneut, wie innovativer D'n'B Sound heute klingen muss. Als erfrischende
Alternative zum Dauertanzbefehl so manch anderer Zusammenstellung des Genres
kommt "Ambassadors" gerade recht. So findet man hier eben nicht nur
eine Aneinanderreihung von Club-Tunes, sondern auch zurückgelehnte Listening-Tunes,
die allesamt auch wunderbar auf der heimischen Kompaktanlage funktionieren.
Fast ausschließlich deutsche Produzenten, unter ihnen der bereits seit
Beginn des Labels beteiligte Simon V, beweisen hier ihr Talent. Ob mit analogen
Flächen blubbernd oder energetischer Tiefe zerrend, "Ambassadors"
wird zu keiner Zeit langweilig. Wieder mal ein Grund, auch der hiesigen Garde
auf die Schulter zu klopfen. Einstimmiges D'accord, bitte schön! (Dirk
Rumpff)
Journal Frankfurt - November 2002
Die Tübinger Santorin Crew zählt zu den markanten Figuren
der deutschen Drum and Bass-Szene. Nun kann man ihre hypnotischen Sessions im
Wohnzimmer genießen, sollte man dort Lust auf Dancefloor-Breaks bekommen. Die
Original Tracks und Remixes zielen nämlich, trotz vereinzelter Instrumente,
Stimmen und dynamischer Ambient-Passagen, eindeutig auf den Club. 3 von 4
|