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Santorin 001

Santorin 001 (Released: 1998-08-01)

Simon V - Hymnus Buy MP3 €1,25
Simon V - Resurrection Buy MP3 €1,25
Simon V - Bleeding Buy MP3 €1,25

Buy Vinyl €7,50


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Reviews

de:bug - April 1998
Gleich noch ein Labeldebut aus Deutschland. Irgendwo aus der nähe von Stuttgart kommend beginnt die EP mit "Resurrection" einem irre relaxten und extrem schneidenden Track, der nicht eine Sekunde braucht um einen davon zu überzeugen, daß er in jedes Set gehört. Dark mit langsam anschwellender Bassline, die dem hitzigsten Ed Rush Track Konkurrenz machen könnte, aber nicht will. Sehr konzentriert und mit extremer Energie loshämmernder Track. "Bleeding" wirkt demgegenüber etwas blaß, hat aber eine Deepness, die manche Lemon D Tracks auch haben. "Hymnus" verschlägt uns dann in die ganz andere Ecke und beginnt mit tragischen 70er Jahre Melodien zu Opticaldrums, die sich ganz auf den Hintergrund verlassen können. Mit einem Türenschlagen legt die Platte erst richtig los, und rockt elegant an allen Vorbildern vorbei. Brilliantes Debut. 5 von 5 (bleed)

Groove - April/Mai 1998
Scheinbar wöchentlich kommen neue heimische D&B-Labels hinzu. Santorin sind im schwäbischen Tübingen ansässig und präsentieren mit dieser EP ihres gerade mal 18jährigen Produzenten Simon V einen durchaus soliden Erstling. Die drei recht kraftvollen Grummel-Stepper können sich durchaus sehen lassen, einzig und allein "Hymnus" kommt vielleicht eine Spur zu pathetisch daher. Ein gelungener Start ist "Resurrection" aber allemal, beweist Simon V doch den nötigen Sinn für Zwischentöne.

Prinz Stuttgart - Mai 1998
Simon V. Die Platte ohne Titel ist das Debut-Release des Tübinger Jungle Labels Santorin. Die Tracks fangen mit einer geradezu beängstigenden Ruhe an, die sich in flächenartige Sounds steigern, bis dann nach einem kurzen Break dermaßen die Post abgeht, daß einem nicht nur die Luft wegbleibt. Absolutes Brett, dark, hart, gut. (Thorsten Weh)

Partysan BaWü - April 1998
... jetzt ist die Zeit reif: das erste Release auf Santorin (benannt nach einer griechischen Vulkaninsel). Simon V, der Interpret, fing schon zu Atari-Zeiten an Musik aus dem Computer zu holen. Auf seiner Homepage hat er bereits über 50 Tracks veröffentlicht, die von Jazz und Drum'n'Bass bis hin zu Elektro und Detroit reichen. Diese ganzen Vorlieben hat er auf Santorin einfließen lassen, um diesen zu 100% am Computer enstandenen Track zu produzieren. Und daraus wurde eine wirklich coole Produktion, die sich nicht vor der internationalen Szene verstecken muß. Es sind solide Tracks, die mit viel Musikverständnis clever bis ins Detail ausgefeilt wurden. Wirklich fett, extrem tanzbar und trotzdem eine sehr entspannte Produktion...

NOW Spacezine 2.5 - Juni 1998
STEVIE V. - HYMNUS (Santorin) (Hinweis: Redakteur + Drogen = Stevie V.)
Die eigentliche B-Seite ist für mich einfach mal die A-Seite: Auf Anrat meines Kollegen Ido hörte ich mit Begeisterung diese Vinyl (und höre es immer noch ..). Hymnus ist tatsächlich etwas für mich: Sehr schöne Schwebe-Streicher, gefiltert und ein sentimental anmutender Bass, wie ich ihn mag. Vor allem bei den letzten Tönen - androidig eben. "Resurrection" auf der anderen Seite dürfte bei der hiesigen Jungle-Gemeinde jedoch auf grösseren Zuspruch stossen und kommt wirklich sehr schön von unten! 6 von 7 (Aus der Legende entommen: Ein Knaller auf dem Raumschiff-Dancefloor!)