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Reviews
de:bug - April 1998
Gleich noch ein Labeldebut aus Deutschland. Irgendwo aus
der nähe von Stuttgart kommend beginnt die EP mit "Resurrection"
einem irre relaxten und extrem schneidenden Track, der nicht eine Sekunde braucht
um einen davon zu überzeugen, daß er in jedes Set gehört. Dark
mit langsam anschwellender Bassline, die dem hitzigsten Ed Rush Track Konkurrenz
machen könnte, aber nicht will. Sehr konzentriert und mit extremer Energie
loshämmernder Track. "Bleeding" wirkt demgegenüber etwas
blaß, hat aber eine Deepness, die manche Lemon D Tracks auch haben. "Hymnus"
verschlägt uns dann in die ganz andere Ecke und beginnt mit tragischen
70er Jahre Melodien zu Opticaldrums, die sich ganz auf den Hintergrund verlassen
können. Mit einem Türenschlagen legt die Platte erst richtig los,
und rockt elegant an allen Vorbildern vorbei. Brilliantes Debut. 5 von 5 (bleed)
Groove - April/Mai 1998
Scheinbar wöchentlich kommen neue heimische
D&B-Labels hinzu. Santorin sind im schwäbischen Tübingen
ansässig und präsentieren mit dieser EP ihres gerade mal
18jährigen Produzenten Simon V einen durchaus soliden Erstling.
Die drei recht kraftvollen Grummel-Stepper können sich durchaus
sehen lassen, einzig und allein "Hymnus" kommt vielleicht
eine Spur zu pathetisch daher. Ein gelungener Start ist "Resurrection"
aber allemal, beweist Simon V doch den nötigen Sinn für
Zwischentöne.
Prinz Stuttgart - Mai 1998
Simon V. Die Platte ohne Titel ist das Debut-Release
des Tübinger Jungle Labels Santorin. Die Tracks fangen mit
einer geradezu beängstigenden Ruhe an, die sich in flächenartige
Sounds steigern, bis dann nach einem kurzen Break dermaßen
die Post abgeht, daß einem nicht nur die Luft wegbleibt. Absolutes
Brett, dark, hart, gut. (Thorsten Weh)
Partysan BaWü
- April 1998
... jetzt ist die Zeit reif: das erste Release
auf Santorin (benannt nach einer griechischen Vulkaninsel). Simon
V, der Interpret, fing schon zu Atari-Zeiten an Musik aus dem Computer
zu holen. Auf seiner Homepage hat er bereits über 50 Tracks
veröffentlicht, die von Jazz und Drum'n'Bass bis hin zu Elektro
und Detroit reichen. Diese ganzen Vorlieben hat er auf Santorin
einfließen lassen, um diesen zu 100% am Computer enstandenen
Track zu produzieren. Und daraus wurde eine wirklich coole Produktion,
die sich nicht vor der internationalen Szene verstecken muß.
Es sind solide Tracks, die mit viel Musikverständnis clever
bis ins Detail ausgefeilt wurden. Wirklich fett, extrem tanzbar
und trotzdem eine sehr entspannte Produktion...
NOW Spacezine 2.5 - Juni 1998
STEVIE V. - HYMNUS (Santorin) (Hinweis: Redakteur + Drogen
= Stevie V.)
Die eigentliche B-Seite ist für mich einfach mal die A-Seite: Auf Anrat
meines Kollegen Ido hörte ich mit Begeisterung diese Vinyl (und höre
es immer noch ..). Hymnus ist tatsächlich etwas für mich: Sehr schöne
Schwebe-Streicher, gefiltert und ein sentimental anmutender Bass, wie ich ihn
mag. Vor allem bei den letzten Tönen - androidig eben. "Resurrection"
auf der anderen Seite dürfte bei der hiesigen Jungle-Gemeinde jedoch auf
grösseren Zuspruch stossen und kommt wirklich sehr schön von unten!
6 von 7 (Aus der Legende entommen: Ein Knaller auf dem Raumschiff-Dancefloor!)
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